Bomberjacke: die Fliegerjacke als zivile Outdoorjacke

Die Jacke überzeugt mit modischer und funktioneller Klasse

Die Bezeichnung Bomberjacke geht auf eine spezielle amerikanische Fliegerjacke vom Typ MA-1 zurück, die wie andere Fliegerjacken für Kampfflugzeugbesatzungen konzipiert wurde. Anfang der sechziger Jahre kamen die Bomberjacken nach Europa und wurden auch für die Zivilisation freigegeben. In England bekam die Jacke am Anfang den Namen Scooter Jacket, weil sie überwiegend von Rollerfahrern getragen wurde.

Inzwischen hat sich die Bomberjacke im gesamten zivilen Bereich als eine praktische und zeitlos modische Bekleidung etabliert, sie gibt es in unterschiedlichen Längen, verschiedenen Designs, Farben und Dessins, wobei vorwiegend dunkle, unifarbenen Jacken getragen werden. Bomberjacken sind Outdoorjacken, die aus Polyamid oder Leder hergestellt werden. Während die Jacke aus Polyamid in ihrer Funktion schon eher einer Wetterjacke gleicht, denn ihr Wasser abweisendes Material schützt sie ausreichend vor Witterungseinflüssen jeglicher Art, sorgt die robuste und widerstandsfähige Lederjacke mit ihrem angenehmen Tragekomfort und ihrer auffälligen Optik eher für Aufmerksamkeit. Bomberjacken erweisen sich auch als zuverlässige Kombinationspartner, denn nicht nur die Jeans passt prima zu dieser Jacke.

Man muss sich nicht vor der Tatsache verschließen, das das Tragen einer Bomberjacke oftmals Diskussionen auslöst. Allerdings hat die Bomberjacke einfach zu viel modische wie funktionelle Klasse, um sich irgendeiner Schicht zuordnen zu lassen. Sie provoziert, mit ihr kann und will man auffallen, das praktizieren sogar aktuell auch immer wieder meist junge Frauen, die die trageangenehmen Vorzüge der Jacke nutzen, um einfach auf sich aufmerksam zu machen, mehr in den meisten Fällen aber auch nicht.



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